|
|
Wie viel Strom wird bei der Nutzung des Internets verbraucht?
Für ein Unternehmen (oder einen Privathaushalt) stellt sich heute nicht mehr
die Frage nach dem Stromverbrauch beim Surfen im Internet. Die Nutzung des Internet
selber ist durch Internet-Flatrates auf Basis von DSL- oder Standleitungen aus Kostensicht
fixiert. Der Stromverbrauch beim Surfen im Internet scheint da gar nicht ins Gewicht
zu fallen, im Vergleich zum
Stromverbrauch von Computern im Standby oder zum
Stromverbrauch von Monitoren fällt er so auch nicht ins Gewicht.
Tatsächlich wird bei der Internet-Nutzung aber sowohl auf dem eigenen Rechner, bei eventuell hintergeschalteten
Servern insbesondere aber bei angefragten Rechnern Strom verbraucht. So kann man sich
vorstellen, dass die Server beispielsweise eines Videotelefonieanbieters oder einer Enzyklopädie Im Internet
einen deutlich messbaren Stromverbrauch haben.
|
|
Aus dem Stromverbrauch des Internet eine Klimadebatte zu zimmern ist allerdings wieder
zu kurz gedacht. Wie sähe die Alternative aus?
Um beim Beispiel eines Internet-Videotelefonieanbietern zu bleiben, kann man sich dies
ganz einfach vor Augen halten: Jede Videokonferenz, die im realen Leben stattfinden
würde belastet pro geflogenen Kilometer die Atmosphäre mit über 150g CO2, selbst
mit der Eisenbahn noch mit mehr als 50g.
|
Das Bundesumweltministerium (www.bmu.de) schätzt den Anteil des Stromverbrauches
durch das Internet in Deutschland auf rund 2%. Rechnet
man die gesamte Informationstechnik und alle Kommunikationsgeräte - die
nicht ausschließlich für das Internet genutzt werden - hinzu liegt die Schätzung
für den Stromverbrauch bei rund 8% in Deutschland. Rechnet man auch hier wieder den
CO2 Ausstoß um und den Stromverbrauch auf die gesamte Welt auf,
kommt man zu dem Ergebnis, dass der Stromverbrauch des Internets weltweit in etwa
die gleiche Menge CO2 emittiert wie ein Viertel des weltweiten Flugverkehrs.
Lesen Sie hier mehr über den Stromverbrauch von Computern im Standby
|